Carpathia Consulting GmbH, Forchstrasse 84, 8008 Zürich, www.carpathia.ch, info@carpathia.ch
Nomen est Omen - Der Name "Carpathia"
Wir haben unser Unternehmen nach dem britischen
Emigrantenschiff "Carpathia" benannt, das beim Untergang
der "Titanic" als erstes zur Stelle war und die Passagiere
aus dem Eiswasser rettete.
Symbolisch wollen auch wir Garant für nachhaltige
Lösungen sein, der Notsignale frühzeitig wahrnimmt und ein verlässlicher Partner ist - auch wenn dessen Name nicht jedermann a-priori bekannt ist.
aus "dass jeder weiss, die Titanic ist unsinkbar...."
Etwa 10 bis 19 Meilen nördlich der "Titanic" wird
die "Californian" von Treibeis aufgehalten und funkt
Warnungen an alle Schiffe in der Gegend. Als der Funker der "Californian" die "Titanic" ruft,
wird seine Eiswarnung durch ein rüdes "Halten Sie sich
heraus! Schluss jetzt! Sie stören mein Signal. Ich stehe
mit Cape Race in Verbindung" unterbrochen. Der einzige Funker
der "Californian" hört den Funkverkehr der "Titanic" mit,
schaltet dann um 22.30 Uhr ab und legt sich wie gewöhnlich
ins Bett.
23.40 Uhr - Die "Titanic" fährt
mit 21,5 Knoten. Plötzlich erkennen die Ausguckmänner
einen Eisberg in etwa 500 Meter Entfernung direkt voraus; er
ragt 15-18 Meter über das Wasser. Sie betätigen sofort
dreimal laut die Alarmglocke und rufen zur Brücke hinunter: "Eisberg
rechts voraus!" Der Sechste Offizier Moody auf der Brücke
bestätigt den Alarm und gibt die Meldung an den Ersten Offizier
Murdoch weiter, der instinktiv dem Steuermann "hart Steuerbord" zuruft
und den Maschinenraum anweist, die Maschinen zu halten und dann
volle Kraft zurückzufahren
23.50 Uhr - Die ersten Zehn Minuten nach dem
Zusammenstoss steigt das Wasser im Vorderschiff 4.20 Meter über
Kiel. Die ersten fünf Abteilungen laufen voll. Der Kesselraum
6, 1.50 Meter über Kiel, wird 2.40 Meter hoch überflutet.
Mitternacht - Der Postraum, 7.20 Meter über Kiel, nimmt
so viel Wasser auf, dass die Postsäcke zu schwimmen anfangen.
Der Bug der "Titanic" fängt an zu sinken. Das
Schiff ist zum Untergang verurteilt. Kapitän Smith befiehlt, über
den Schiffsfunk den Notruf CQD abzusetzen. Geschätzte Position
der "Titanic": 41°46'N, 50°14'W. Die Kessel
werden stillgelegt, aus den Schornsteinen entweichen mit lautem
Getöse riesige Dampfwolken.
00.15 - 02.17 Uhr - Zahlreiche Schiffe nehmen
den Notruf der "Titanic" auf, auch ihr Schwesterschiff "Olympic",
dass etwa 500 Meilen entfernt liegt. Mehrere Schiffe, darunter
die "Mount Temple" (49 Meilen entfernt), "Frankfurt" (153
Meilen), "Birma" (70 Meilen), "Baltic" (243
Meilen), "Virginian" (170 Meilen) und "Carpathia" (58
Meilen) bereiten sich zu verschiedenen Zeiten darauf vor, zu
Hilfe zu kommen.
Die "Carpathia" empfängt den Notruf und steuert
sogleich mit Volldampf die Unfallstelle an. 00.45 Uhr -
Das Wasser steht bis zum Namensschild der "Titanic" am
Bug; sie bekommt starke Schlagseite nach Backbord. Die Decksneigung
wird stärker. Die Rettungsboote werden jetzt voller beladen.
Auf ihrem Weg zur Unfallstelle hört die "Carpathia" die
letzten Worte der "Titanic": „...Maschinenraum
bis zu den Kesseln vollgelaufen..“Der vordere Schornstein
der "Titanic" bricht ab und begräbt eine Reihe
schwimmender Passagiere unter sich. Notboot A schwimmt frei;
etwa zwei Dutzend Menschen im Wasser können sich daran festhalten.
02.18 Uhr - Mit fürchterlichem Getöse
rutschen alle beweglichen Gegenstände in der "Titanic" auf
den untergegangenen Bug zu. Die Schiffsbeleuchtung flackert einmal
und geht dann aus. Viele Überlebende
sehen mit an, wie das Schiff in zwei Teile auseinanderbricht.
Das Vorderschiff sinkt.
02.20 Uhr - Das abgebrochene Achterschiff der "Titanic" sinkt
kurz ins Wasser zurück, stellt sich wieder gerade, läuft
langsam voll Wasser, hebt das Heck noch einmal steil in die Luft
und geht dann langsam unter.
Als erstes wird Boot 2 von der "Carpathia" aufgenommen.
Zwischen den Trümmern der "Titanic" schwimmen
im Katastrophengebiet Eisbrocken herum.
08.30 Uhr - Als letztes wird Boot 12 von der "Carpathia" aufgenommen.
Die "Californian" kommt neben der "Carpathia" an
und kreuzt im Katastrophengebiet, um noch einmal nach Überlebenden
zu suchen.
18. April 1912 21.00 Uhr - Die "Carpathia" kommt
in New York an. Sie überholt Boote mit Scharen von Zeitungsreportern,
die nach Nachrichten gieren. Als die "Carpathia" an
der Freiheitsstatue vorbeifährt, sehen 10.000 Menschen zu.
Die Rettungsboote der "Titanic" hängen an den
Seiten der "Carpathia". Sie passiert die Anlegestelle
der Cunard Line (Nr. 54) und fährt flussaufwärts bis
zu den Piers der White Star Line, um dort die Boote der "Titanic" abzusetzen.
Dann kehrt sie zum Cunard-Pier zurück, und hier gehen die Überlebenden
endlich von Bord.



